Neulich war mein Getränk morgens schon fertig.
Ich selbst war noch mitten in der Abstimmung mit meinem Tagesablauf.
Der Termin war verschoben worden. Mein Frühstück wartete im Thermomix. Und ich musste erst einmal los.
Mein vorbereiteter Drink stand dagegen ziemlich unbeeindruckt in meinem großen Becher.
Der hatte seinen Teil bereits erledigt.
Ich merke gerade, dass mir genau solche kleinen Vorbereitungen gefallen.
Nicht, weil sie besonders aufregend wären. Sondern weil sie auch dann noch da sind, wenn mein Vormittag plötzlich anders aussieht.
Ein Getränk, das vorbereitet ist, muss ich später nicht mehr zubereiten.
Das ist jetzt keine Erkenntnis, für die man mir einen Forschungspreis verleihen müsste.
Trotzdem macht es für mich einen Unterschied.
Denn ich habe meistens genug im Kopf. Ideen, Aufgaben, Termine und gelegentlich auch eine sehr genaue Vorstellung davon, was ich alles tun könnte, wenn ich gerade nicht schon etwas anderes täte.
Da ist es angenehm, wenn wenigstens mein Getränk keine offene Frage mehr ist.
Deshalb bekommt es seinen Platz in meiner Morgenroutine.
Ich bin ohnehin in der Küche. Ich bereite mein Frühstück vor. Also mache ich meinen Drink gleich mit fertig und stelle ihn so hin, dass er nicht hinter irgendeiner anderen Tätigkeit verschwindet.
Mein großer Becher hilft dabei durchaus.
Dezent ist anders.
Aber gerade brauche ich offenbar keine besonders unauffällige Lösung.
Ich brauche etwas, das in meinem Alltag vorkommt und nicht nur in meiner Vorstellung davon.
So möchte ich gerade mehrere Dinge organisieren: vorbereiten, bereitstellen und später benutzen.
Nicht dauernd neu anfangen.
Und auch nicht jeden Morgen darauf hoffen, dass ich heute bestimmt an alles denken werde.
Mein Gedächtnis hat schließlich noch andere Interessen.
Den Drink, den ich dafür verwende, findest du in meinen Produktempfehlungen.
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